Foyergespräche – unsere Demokratie gestalten 3.9.

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Datum/Zeit
Date(s) - 3. September 2021
17:30 - 19:00

Veranstaltungsort
Wiener Konzerthaus

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Weitere Informationen bald.

2 Kommentare zu „Foyergespräche – unsere Demokratie gestalten 3.9.“

  1. Vorschlag für einen Umweltrat: In jeder Gemeinde, Bezirk, Bundesland sollten Umweltbeiräte in Form von Sachverständigen und Vetretern von NGO’s oder Initiativgruppen installiert werden. Diese sollen geplante Vorhaben auf Ihre Ansätze hinsichtlich Verträglichkeit mit der Umwelt, dem sozialen und gesellschaftlichen Gefüge, den möglichen Auswirkungen auf Kinder und Enkel, prüfen. Die Umweltbeiräte sollten ein Vetorecht bei Entscheidungen in den jeweiligen politischen Entscheidungsgremien haben. Es ist diesen Umweltbeiräten auch volle Informationsfreiheit zu geben und auch das Recht, Informationen an Dritte weiter zu geben. Sie können auch Berater der politischen Entscheidungsträger sein. Sie sichern damit Transparenz und Gestaltungsfreiheit in der Arbeit der Politiker und veringern den Einfluss von einseitigem Lobbysmus. Sie streben das Ziel von Generationengerechtikeit an, indem sie vorrangig geplante Vorhaben und Entscheidungen auf ihre Nachhaltigkeit und Perspektiven der soziale Marktwirtschaftlichkeit sowie ökologischer Verträglichkeit betrachten und mögliche Schwächen aufzeigen.

  2. Lieber Hermann Proyer – danke für diesen Input. Ein mit Veto ausgestatteter Umweltrat auf regionaler Ebene hätte natürlich einen ganz anderen Impact als die jetzigen nur beratend und im Vorfeld von Planungen eingesetzten partizipativen Formate. Sie sprechen einen ganz wichrigen Punkt an: Partizipation macht nur dann Sinn, wenn sie auch in den Entscheidungsprozess eingebunden ist. Sonst führt sie zu Enttäuschung, Frustration und der Bestätigung des Gefühks, dass “die da oben” ohnehin machen, was sie wollen und es besser gewesen wäre, sie hätten die BürgerInnen gar nicht gefragt. Jetzt läuft ja gerade die Ausschreibung für den KLIMARAT auf Bundesebene beim Bundesministerium für Klimaschutz. 100 BürgerInnen sollen und werden Ideen für die künftige Klimapolitik erarbeiten und dem KLIMABEIRAT übergeben. Auch hier wird die Frage sehr wichtig sein, welchen Level von Verbindlichkeit die Empfehlungen des Klimarats haben werden.

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